Als Meerrettichland ist Bayern seit Jahrhunderten berühmt. Markgraf Johannes Alchemista, der im 15. Jahrhundert auf Schloss Scharfeneck
im fränkischen Baiersdorf residierte, soll die scharfe Wurzel im Lande heimisch gemacht haben. Seitdem wird von hier aus Bayerischer
Meerrettich in die ganze Welt exportiert.

  Um die Einzigartigkeit des Bayerischen Meerrettichs zu schützen, wurde im Jahr 2001 bei der Europäischen Union die Anerkennung als geschützte Ursprungsbezeichnung beantragt und im Oktober 2007 genehmigt. Nur Meerrettich, der zu 100% aus bayerischer Rohware stammt und in den traditionellen bayerischen Anbaugebieten nach überlieferten Methoden verarbeitet und abgefüllt wurde, darf „Bayerischer Meerrettich“ genannt werden.
Weltgenusserbe